Eine von eine australischen Pharmaunternehmen in Auftrag gegebene Studie hat ergeben, dass die Milbenpopulationen in Bettmatratzen nicht so gravieren seien, dass Encasings genutzt werden müssten. Angeblich habe die Belastung durch Milben in der Umwelt eine wesentlich stärkere Bedeutung für allergische Reaktionen.

Eine Hausstaubmilbenallergie kann die Lebensqualität deutlich einschränkenZwar gebe es natürlich außerhalb des Bettes Allergie auslösende Hausstaubmilben, so der Deutsche Allergie- und Asthmabund. Dennoch wiederspricht er dem Ergebnis der Studie mit dem Hinweis darauf, dass der Mensch die meiste Lebenszeit am Stück nun mal im Bett verbringt. Der DAAB empfiehlt hingegen sogar, am besten nicht nur milbendichte Matratzen-Schutzbezüge zu verwenden, sondern auch das Kissen und die Bettdecke allergendicht zu beziehen. Dies seien sinnvolle ergänzemnde Maßnahmen zu medikamentösen Maßnahmen zur Linderung von Beschwerden oder auch bei einer Hyposensibilisierung als langfristige Thearpie.

Immerhin geben 70 Prozent vom DAAB befragter Hausstaubmilbenallergier an, dass sie durch den Einsatz von Encasings weniger Beschwerden haben.