Drei Jahre dauerte es, bis in einer sächsischen Klinik die Quelle für den bislang größten KPC-Ausbruch in Deutschland ausfindig gemacht wurde. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um einen ganz normalen Darmerreger, der allerdings Resistenzen aufweist gegen Antibiotika, die nur auf der Intensivstation verabreicht werden.

Der Keim befällt Harnwege und das Atemsystem. Im konkreten Fall erlitten bevorzugt transplantierte Patienten KPC-Infektionen. In sieben Fällen wird ein Zusammenhang zwischen der KPC-Infektion und dem Tod der Patienten angenommen.
Als ein Hauptübertragungsweg erwiesen sich nach umfangreichen und langwierigen Recherchen Sandsäcke, die zur Unterstützung der Wundheilung Patienten aufgelegt werden, die eine Bauch-OP hatten.
Da diese Hilfsmittel in die Jahre gekommen waren, erwies sich der Zustand des Bezuges als undicht. Eine effiziente Desinfektion war deshalb unmöglich, KPC war in das poröse Material eingedrungen.
Wieder einmal hat sich erwiesen, wie wichtig, ja lebensnotwendig eine sorgfältige Flächendesinfektion ist. Diese setzt allerdings intakte Oberflächen voraus, durch die kein Erreger in die Tiefe eindringen kann.
Ein Bezug mit GEFATEX® beziehungsweise die fachgerechte Instandsetzung eine bestehenden Bezuges der Reparaturfolie GEFATEX® Tape kann solche Übertragungswege wirksam ausschließen. Sowohl ein Bezug aus GEFATEX® als auch die selbstklebende Reparaturfolie sind undurchlässig selbst gegen so kleine Erreger wie den Norovirus und MRSA und sind mittels einfacher Wischdesinfektion effizient zu reinigen. Mit dem konsequenten Einsatz des robusten und langlebigen GEFATEX® können Fälle wie die beschriebenen KPC-Infektionen vermieden werden.