Seit einigen Jahren macht der Begriff der geplanten Obsoleszenz die Runde. Gemeint ist damit eine Produktstrategie, bei der bewusst Schwachstellen in ein Produkt eingebaut sowie Lösungen mit verkürzter Haltbarkeit und/oder Rohstoffe von minderer Qualität eingesetzt werden.

Dies führt dazu, dass das Produkt schneller schad- oder fehlerhaft wird und dadurch nicht mehr in vollem Umfang oder gar nicht mehr genutzt werden kann.(1) Wohl jeder kennt dieses Phänomen des plötzlichen und mutmaßlich geplanten Verfalls.
Fachleute decken Fälle von geplanter Obsoleszenz in zunehmenden Maße auf. Nicht zuletzt dank der neuen Medien wird der vorsätzliche Produktmurks von immer mehr Konsumenten zur Kenntnis genommen. Der genaue Blick sowohl von Endverbrauchern als auch von gewerblichen Einkäufern auf die Beschaffenheit einer Ware wird dadurch geschärft.

Allerdings zeigt sich oft erst kurz nach dem Ablauf der Garantiezeit, dass ein Produkt auf vorzeitigen Verschleiß programmiert ist. Oft beläuft sich die Garantiezeit auf jene zwei Jahre, die durch die gesetzliche Gewährleistungspflicht vorgeschrieben ist und vom Hersteller ohnedies nicht unterschritten werden darf. Wer danach beim Hersteller wegen einer Reparatur anfragt, soll nicht selten mit überhöhten Reparatur- und Ersatzteilkosten mehr oder weniger subtil zum Neukauf animiert werden, auch wenn sich das defekte Produkt durch den Austausch einfachster Bauteile von geringem Wert wieder instandsetzen ließe.

Wir bei der GEFA Hygiene-Systeme GmbH & Co. KG bekennen uns zum Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns. Wir handeln nach ethischen Grundsätzen und sind uns unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Hierzu gehört nach unserem Verständnis auch ein respektvoller Umgang mit unseren Kunden sowie eine nachhaltige Verwendung der Ressourcen unserer Erde.

Auf unsere Produkte bezogen bedeutet dies, dass wir robuste und langlebige Waren aus hochwertigem Material fertigen. Wir gewähren zum Beispiel auf unsere GEFATEX® Hygiene-Schutzbezüge eine Garantie von 8 ½ Jahren. Während dieser Zeit werden Defekte mit speziell für die Reparatur von GEFATEX® entwickelten Patches durch uns geschlossen.(2) Diese Patches verursachen keine Materialverdickung, es besteht also keine erhöhte Gefahr eines Dekubitus an der Reparaturstelle. Kleine Defekte schließen wir nach der Garantiezeit gerne im Kundenauftrag oder unsere Kunden erhalten die Patches zur Selbstreparatur.

Damit OP- und Lagerungsteile nicht weggeworfen werden müssen, wenn deren fest mit dem Innenleben verklebte Außenhaut spröde und undicht wird, haben wir die Reparaturfolie GEFATEX® Tape entwickelt. Sie haben die gleichen Eigenschaften wie GEFATEX®, sind jedoch selbstklebend und eignen sich für großflächige Reparaturen und komplette Neubezüge. Unser eigens entwickeltes Dichtungsband stellt die Dichtigkeit an den Klebekanten sicher. Mit den GEFATEX® Reparaturfolien ermöglichen wir einen langlebigen Gebrauch von Teilen, die ansonsten für den Müll bestimmt wären. Dies schont Rohstoffressourcen und den Geldbeutel.

Wir entwickeln unser Portfolio kontinuierlich mit dem Fokus auf die Hochwertigkeit und Langlebigkeit unserer Produkte weiter. Mit unserer Philosophie haben wir nicht den Anspruch der billigste im Anschaffungspreis zu sein. Wir finden Geiz nämlich gar nicht geil. Aber gemessen an ihrer Lebensdauer sind unsere Produkte ihr Geld weit mehr wert als Schund vom Billigheimer.


(1) siehe auch www.murks-nein-danke.de und de.wikipedia.org/wiki/Geplante_Obsoleszenz

(2) Für die Inanspruchnahme von Garantieleistungen setzen wir die korrekte Handhabung unserer Produkte voraus. Mutwillige oder fahrlässige Beschädigungen sind von der Garantie ausgeschlossen.